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y0012625 · Weenzen


{älteste Belege}

1120 winisson (Hoffmann, Helmarshausen, S. 98)
um 1200 Gerlach de wensen (Westfäl. UB, VI, Nr. 2, Anh. S. 4)
1387 wensen (Sudendorf, VI, Nr. 168, S. 181)
1448 wensse (Ohainski, Everstein und Homburg, S. 129)
1556 wensen (Staatsarchiv Wolfenbüttel, Sign.: 97 UrkNr. 12/2)
1589 (Druck 1860) Weensen (Rudorff, Lauenstein, Anlage 1, S. 357)
1589 (Druck 1860) Weenzen (Rudorff, Lauenstein, Anlage 1, S. 357)
1727 Wentzen (Schneider, Beschreibung, S. 243, S. 244)
1744 Wentzen (Baring, Saala, S. 25, S. 43)
1744 Weentzen (Baring, Saala, S. 43)
1744 Wenzen (Baring, Saala, S. 193)
1776 Wemsen (Gerhard, Beiträge, S. 12)

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{Deutung} Der älteste Beleg winisson führt auf eine ursprüngliche, altsächsische Form *winis-husun mit dem Grundwort -husun, einem alten Dativ Plural des altsächsischen Wortes hus (nhd. Haus), und dem Bestimmungswort winis, einem starken Genitiv Singular des altsächsischen Wortes wini mit der Bedeutung Freund, Geliebter, Begehrter. Dieses Wort wurde auch als männlicher Personenname benutzt. Der Ort wurde also nach einer Person namens Wini benannt. Weenzen < *winis-husun bedeutet demnach "bei Winis Häusern". Es wird angenommen, dass Ortsnamen dieses Typs (Grundwort -husun mit einem Personennamen im Genitiv als Bestimmungswort) in dieser Gegend (Raum Hildesheim, Braunschweig) in der zweiten Hälfte des 8. Jhd. entstanden sind. (Näheres hier)


  © 2009 · Christian Reineke · E-Mailemail senden